
Für die Leckageortung wird das Gebäude auf einen Unterdruck von 50 Pa zur Umgebung gebracht. Während diese Druckdifferenz konstant gehalten wird, kann das gesamte Gebäude auf Undichtheiten untersucht werden. Die gefundenen Leckagen werden protokolliert und anhand dieses Protokolls sollten Nachbesserungen durchgeführt bzw. Überlegungen angestellt werden, wie in Zukunft diese Details luftdicht ausgeführt werden können.
Für die eigentliche Luftdichtheitsmessung wird das gesamte Gebäude auf verschiedene Druckdifferenzen zwischen Gebäude und Umgebung eingestellt und der entsprechend geförderte Volumenstrom bestimmt. Diese Prozedur wird als Über- und Unterdruckmessung durchgeführt. Üblicherweise wird eine Kennlinie zwischen 10 und 60 Pa aufgenommen.
![]() Abb. 2 - Prinzip einer Unterdruckmessung |
![]() Abb. 3 - Diagramm Druckdifferenzen |