Die Bundesregierung will die Energieproduktivität bis 2020 gegenüber 1990 verdoppeln. Das ist überaus ehrgeizig. Darum sind alle Akteure aufgefordert sich an dieser ambitionierten Zielerreichung zu beteiligen - auch die Gewerbetreibenden.Der Gebäudebereich hat sehr hohe wirtschaftliche Energieeinsparpotenziale. Unzureichende Information werden immer wieder als wesentliches Hemmnis identifiziert, diese Potenziale zu erschließen. Sigmar Gabriel (Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) hat erneut die Schirmherrschaft für den Wettbewerb um die energieeffizienteste Gewerbeimmobilie übernommen. |
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Sehr geehrte Damen und Herren, die Bundesregierung will die Energieproduktivität bis 2020 gegenüber 1990 verdoppeln. Das ist überaus ehrgeizig. Darum sind alle Akteure aufgefordert sich an dieser ambitionierten Zielerreichung zu beteiligen - auch die Gewerbetreibenden. Der Gebäudebereich hat sehr hohe wirtschaftliche Energieeinsparpotenziale. Unzureichende Information werden immer wieder als wesentliches Hemmnis identifiziert, diese Potenziale zu erschließen. Ich begrüße daher die Beratungsinitiative von RWE Energy und übernehme sehr gerne die Schirmherrschaft für den Wettbewerb um die energieeffizienteste Gewerbeimmobilie. |
Mit dem Wettbewerb „PROM des Jahres“, der im Auftrag der RWE unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerd Hauser durchgeführt und vom ZUB begleitet wurde, sind ökologisch richtungsweisende Lösungen auf dem Sektor energieeffizienter Gewerbeimmobilien ausgezeichnet worden, die auch ökonomisch überzeugen.
Professor Hauser hat die Konzeption des Wettbewerbs erarbeitet und das ZUB hat die energetische Bewertung der eingereichten Beiträge übernommen. Nach einer Vorauswahl wurden die 15 besten Beiträge einer gesamtenergetischen Prüfung gem. DIN V 18599 unterzogen.
Die immer knapper werdenden Energieressourcen unserer Welt möglichst intelligent und effizient zu nutzen, ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.
Diese Herausforderung stellt sich uns in allen Lebensbereichen, sie gilt für Endverbraucher genauso wie für Wirtschaft und Gewerbe. Ökonomie und Ökologie sind dabei in gleichen Maßen gefordert.
Endbericht
Forschungsvorhaben: "Ermittlung des Wärmedämmverhaltens von Gründächern".![]() |
Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) |
Eine internationale Expertenrunde diskutierte am 11. September 2003 im Zentrum für Umweltbewusstes Bauen in Kassel neue Perspektiven für eine umweltschonende Energieversorgung von Gebäuden. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie der Einsatz von Niedrig Exergie Systemen für die Beheizung und Kühlung von Gebäuden zu einer effizienten Energienutzung und zur Verbesserung des Innenraumkomforts beitragen kann. Etwa 70 Besucher waren der Einladung gefolgt, sich über die Arbeit der internationalen Expertengruppe des "Annex 37 - Niedrig- Exergie- Systeme zur Heizung und Kühlung von Gebäuden" zu informieren.
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Ein Projekt mit der Firma armacell. Ziel des Projekts ist es, das CO2-Einsparpotential durch die Dämmung von warmwasserführenden Rohrleitungen im Wohnungsbau zu quantifizieren. |